Aus einem Haus wird im Lauf der Zeit unser Zuhause

 

Etwa so hat das Haus 1998 ausgesehen, als wir es kauften. Die Nadelbäume wurde auf Anraten eines Fachmanns gefällt. Dafür steht heute ein junges Pflaumenbäumchen vor und ein stattlicher Kirschbaum hinter den Haus.

 

 

 

Es ist kein Palast, was wir uns da vor Jahren ergattert haben. Das Haus ist eher ein Nest. Aber, es ist genau das was wir als Familie brauchen, frei stehend mit grossem Garten.

 

Selbstverständlich muss es nach unseren Wünschen zurecht gebogen werden. Die Küche ist schlicht nicht mehr brauchbar. Sie ist winzig und da steht noch ein Holzherd. Durch eine Trennwand mit Schiebetüre gelangt man ins Esszimmer. Entschluss: die Wand muss weg.

 

Die erste Etage ist mit kleiner Küche und zwei grossen Zimmern versehen. Ich schaue mir die Situation genau an und behaupte: "da waren einmal drei Zimmer. Wenn ich die Holzwand aufreisse, kommt da eine zweite Tür zum Vorschein. Wetten? Ich reisse die Wand auf und gewinne die nicht geschlossene Wette.

 

Kurz: da muss umgebaut werden. Aber wie? ich habe das noch nie im Leben gemacht. "Nur keine Berührungsangst. So hat es doch mit dem Auto auch angefangen. Und heute fahre ich mit jedem Auto weit über 300'000 km".

 

Ich wickle den Sanitärinstallateur und den Elektriker um den Finger. Die liefern das Material und ich verbaue es. Dann kommen sie kontrollieren und geben alles frei,     - und ich spare Unmengen Geld. Nach der dritten Kontrolle sagt der Elektriker: "Schliess das Zeug an. Ich komme dann kontrollieren wenn ich Zeit habe. Bis heute hast du alles perfekt installiert. Dir kann man vertrauen". Welch ein Kompliment!

 

So hat alles angefangen.

 

Drei Stufen der Renovation haben wir bisher erlebt:

 

  • - beim Einzug (Küche, Badezimmer, Kinderzimmer)
  • - nach einer schweren Überschwemmung (das gesamte Erdgeschoss) 
  • - nun möchten wir doch einiges einmal erneuern (Schlafzimmer, Dusche)

 

Leider habe ich vieles fotografisch nicht festgehalten, so das mir heute die Bilddokumente fehlen. Wie kann so etwas einem Hobbyfotografen geschehen???